Dienstag, 9. August 2011

Eine Rosenknospe war
Sie für die mein Herz glühte;
Doch sie wuchs, und wunderbar
Schoss sie auf in voller Blüte.

Ward die schönste Ros im Land,
Und ich wollt die Rose brechen,
Doch sie wußte mich pikant
Mit den Dornen fort zustechen.

Jetzt, wo sie verwelkt, zerfetzt
Und verklatscht von Wind und Regen.
Liebster Heinrich bin ich jetzt,
Liebend kommt sie mir entgegen.

Heinrich hinten, Heinrich vorn,
Klingt es jetzt mit süßen Tönen;
Sticht mich jetzt etwa ein Dorn,
Ist es an dem Kinn der Schönen.

Heinrich Heine

Voll aufgeblühte Rose

Montag, 8. August 2011

Rote Beeren ....

wachsen auf einem Baum in meinem Garten. Ich glaube, es ist der Feuerdorn.
Beeren des Feuerdorn´s

Feuerdorn

Sonntag, 7. August 2011

Ein Grashüpfer ....

mit einer Größe von beachtlichen acht cm fand ich zwischen meinen Kübelpflanzen auf der Terrasse. Er suchte sich ein besonders großes Blatt aus und fühlte sich dort wohl.
Grashüpfer





Freitag, 29. Juli 2011

Die Rose ....

Kleine Blumen, kleine Blätter
Streuen mir mit leichter Hand
Gute, junge Frühlingsgötter
Tändelnd auf ein luftig Band.

Zephyr, nimm's auf deine Flügel,
Schling's um meiner Liebsten Kleid!
Und so tritt sie vor den Spiegel
All in ihrer Munterkeit.

Sieht mit Rosen
sich umgeben,
Selbst wie eine Rose
jung:
Einen Blick, geliebtes Leben!
Und ich bin belohnt genug.

Fühle, was dies Herz empfindet,
Reiche frei mir deine Hand,
Und das Band, das uns verbindet,
Sei kein schwaches Rosenband !

Johann Wolfgang von Goethe

Zartrosa Rose

Mittwoch, 27. Juli 2011

Wilde Schönheit ....

habe ich sie genannt!
Eine Mohnblume, die einfach so am Wegesrand blüht. Ich erfreue mich jeden Tag an dem Anblick. Die erste Blüte ist schon verblüht aber sie hält noch einige Knospen bereit. Und danach entstehen die Mohnkapseln, sie  haben auch ihren speziellen Reiz.
Mohnblüete


Mohnkpsel

Montag, 4. Juli 2011

Naturwunder ....



















Vor allen deinen Schwestern
Gepriesen seist du mir
Du, die so heut wie gestern
Des Gartens blüh'nde Zier.

Die, wenn die andern lange
Den letzten Duft verstreut,
In freud'gem Lebensdrange
Sich immerfort erneut!

Laß sie nur prunkend stehen
Und hauchen würz'gen Brand!
Sie blühen und verwehen,
Du aber hast Bestand.

Du rankst an welken Hagen
Und zauberst unserm Blick
Noch in des Herbstes Tagen
Den Rosenmond zurück. –

Mir spiegelt sich in jenen
Das Glück, das lockend gleißt
Und, wenn wir's unser wähnen,
Sich unserm Arm entreißt;

In dir der stete Segen,
Den mild ein guter Geist
Auf unsern Erdenwegen
Uns still begleiten heißt.

Hold tritt er uns entgegen,
Wenn bang die Seele ringt,
Der unscheinbare Segen,
Den jeder Tag uns bringt!

© Betty Paoli