Freitag, 28. Dezember 2012

Kommt ein Vogel geflogen ....

und sieht überall Meisenknödel und gefüllte Vogelhäuschen. da lässt er sich gerne nieder.
Wir haben einen künstlichen Kirschbaum auf der Terrasse stehen, der am Abend leuchtet. Es ist kein Weihnachtsbaum, denn er steht das ganz Jahr hier.
Kohlmeise
Für unsere Vögelchen habe ich zu Weihnachten, wo es am Heiligabend noch den ganzen Tag geschneit hat, Futter an das Bäumchen gehängt. Zahlreiche Besucher trafen sich dann hier und ich konnte sie von meiner Küche beobachten. Manchmal waren mehr als fünfzig Vögelchen da.
Kohl- und Blaumeise

Sonntag, 23. Dezember 2012

Adventsgedanken ....

heute ist der 4. Advent und morgen ist schon Heiligabend. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir erhoffen uns alle ein besseres neues Jahr. Es sieht nicht gut aus für unsere Zukunft und die unserer Kinder. Aber wir alle könnten etwas bewirken, wenn wir nur wollten!

Macht Euch Gedanken um unsere Zukunft und erkennt, wohin der eingeschlagene Weg führt!
Ich wünsche allen Freunden und Lesern meines Blogs wunderschöne Weihnachtsfeiertage. Danke, dass Ihr mich besucht habt.

Mit herzlichen Grüßen ...


Sonntag, 16. Dezember 2012

Zum 3. Advent ....


Der Traum

Ich lag und schlief, da träumt mir ein wunderschoener Traum
es stand auf unserem Tisch vor mir ein hoher Weihnachtsbaum
und bunte Lichter ohne Zahl, die brannten ringsumher,
die Zweige waren allzumal von goldnen Äpfeln schwer.

Und Zuckerpuppen hingen dran, das war mal eine Pracht.
da gab's was ich mir nur wünschen kann, und was mir Freude macht.
Und als ich nach dem Baume sah, und ganz verwundert stand
nach einem Apfel griff ich da, und alles alles schwand.

Da wacht ich auf aus meinem Traum und dunkel wars um mich
du lieber schöner Weihnachtsbaum, sag an wo find ich dich?
Da war es just , als rief er mir "Du darfst nur artig sein,
dann steh ich wiederum vor dir, jetzt schlaf ruhig ein.

Und wenn du folgst und artig bist, dann ist erfüllt dein Traum
dann bringet dir der heil'ge Christ den schönsten Weihnachtsbaum.

Hoffmann von Fallersleben



Sonntag, 9. Dezember 2012

Der 2. Advent ....



Wo die Zweige am dichtesten hangen,
die Wege am tiefsten verschneit,
da ist um die Dämmerzeit
im Walde das Christkind gegangen.

Es mußte sich wacker plagen,
denn einen riesigen Sack
hat's meilenweit huckepack
auf den schmächtigen Schultern getragen.

Zwei spielende Häschen saßen
geduckt am schneeigen Rain.
Die traf solch blendender Schein,
daß sie das Spielen vergaßen.

Doch das Eichhorn hob schnuppernd die Ohren
und suchte die halbe Nacht,
ob das Christkind von all seiner Pracht
nicht ein einziges Nüßchen verloren.
Anna Ritter

Einen wunderschönen 2. Advent wünsche ich Euch!

Sonntag, 2. Dezember 2012

Der 1. Advent ....

Der metereologische Winter hat begonnen pünktlich dazu überzog unser Land eine weiße Puderzuckerschicht.

Mit dem 1. Advent beginnen die gemütlichen Abende bei Kerzenschein. Es duftet nach Weihnachtsgebäck im ganzen Haus. Die letzten Plätzchen habe ich heute gebacken aber wahrscheinlich werde ich zwischendurch wieder neue backen müssen. Macht nichts, so duftet es weiterhin nach Weihnachten.
Ich wünsche Euch eine schöne und harmonische Adventszeit.

Ich wünsche Euch eine schöne und harmonische Adventszeit.

Sonntag, 25. November 2012

Novembertag ....


Geht ein sonnenloser Tag
wiederum zur Neige,
und der graue Nebel tropft
durch die kahlen Zweige.

Leise atmend ruht die See,
müde, traumumsponnen . . .
eine Woge, schaumgekrönt,
ist im Sand zerronnen.

Clara Müller-Jahnke
Herbstnebel

Donnerstag, 1. November 2012

Sinnenliebe ....


Ein Honigvöglein, weich und zart,
Ist leichte Sinnenliebe;
Von Schmetterlings- und Bienenart
Sind ihre Nahrungstriebe.

Nur für den Lenz hat die Natur
Dies Flatterkind geboren;
Im Lenze lebt und webt sie nur,
Gehegt, gepflegt von Floren.

Kaum dürftest du im Sommer ihr
Das Leben noch erhalten;
Doch untern Händen wird sie dir
Gewiß im Herbst erkalten.

Autumnus' volles Segenshorn
Wirst du umsonst ihr bieten;
Es nähret sie, statt Wein und Korn,
Nur Duft und Thau der Blüten.

Gottfried August Bürger
Bunter Herbstbaum

Herbstlicher Waldweg


Samstag, 20. Oktober 2012

Heimliche Liebe ....


Oh dieser Abend, welch ein Abend!
Es fließt der Strom so sanft und rein.
Oh diese Stunden, was für Stunden!
Ich darf mit ihm im selben Boote sein.

Oh, ich verberge mein Erröten,
Nicht soll man schelten mich gemein.
Oh töricht Herz, warum willst du nicht brechen?
Ich weiß, ich fand den Liebsten mein.

Oh, auf dem Berge stehen Bäume,
Mit vielen Zweigen grün und dicht!
Oh, wie ich liebe meinen Liebsten!
Und doch, der Liebste weiß es nicht.

Autor unbekannt

Bougainvillea

Sonntag, 14. Oktober 2012

Ein Traum ....


Den bängsten Traum begleitet
ein heimliches Gefühl,
daß alles nichts bedeutet,
und wär' es noch so schwül.

Da spielt in unser Weinen
ein Lächeln hold hinein.
Ich aber möchte meinen,
so sollt es immer sein.

Christian Friedrich Hebbel

Samstag, 13. Oktober 2012

Weisheitsregel ....


Für zwei Dinge hier auf Erden
Schwärmt der Weise kolossal,
Um vor Schmutz bewahrt zu werden:
Für Galoschen und Moral.

Ja, die Gummischuhe tragen
Einen sicher durch den Dreck,
Und in andern Lebenslagen
Dient Moral demselben Zweck.

Wo es reinlich und manierlich
Zugeht in dem Jammertal,
Läßt der Mensch zu Haus natürlich
Die Galoschen und Moral.

Wenn er dahingegen nieder
In den Pfuhl des Lasters tritt,
Nimmt er selbstverständlich wieder
Eines von den beiden mit.

A. de Nora

Engelstrompete




Dienstag, 4. September 2012

Pisa Studie ....


So einer lesen lernt
Hat er sehr viel getan -
Daß er dann schreiben kann,
Führt schon zum Größenwahn.

Auch Pauken und Musik,
Und was ein Künstler schweigt,
Ist in ein zartes Ohr
Mit stiller Kraft gegeigt.

Im Reime sei der Sinn,
Im Rhythmus die Gebärde
Die Sprache redet selbst,
Auf daß ein Sinnspruch werde.

Otto Erich Hartleben

Bleiwurz

Sonntag, 19. August 2012

Freiheit ....


Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.
Benjamin Franklin, 1775

Diesen Satz sollte sich jeder einrahmen und an die Wand hängen! Die Bedeutung von Freiheit müssen wir unseren Kindern beibringen, solange wir noch erahnen können, was Freiheit bedeutet!
Blaue Ballonblume


Sonntag, 12. August 2012

Sommerliebe ....


Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,
umflattert sie tausendmal,
ihn selber aber, goldig zart,
umflattert der liebende Sonnenstrahl.

Jedoch, in wen ist die Rose verliebt?
Das wüßt ich gar zu gern.
Ist es die singende Nachtigall?
Ist es der schweigende Abendstern?

Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt;
ich aber lieb euch all:
Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl,
Abendstern und Nachtigall.

Heinrich Heine

Montag, 2. Juli 2012

Wilder Mohn ....

eine Schönheit der Natur! Mich faszinieren immer wieder die feinen Blätter und Gefäße.
Mohnblume

Sonntag, 24. Juni 2012

Weißer Engel ....

ist eine Rosensorte, die ich mir dieses Jahr gekauft habe. Es ist eine rankende Art mit vielen Blüten. Ich habe mir nämlich einen Rosenbogen zugelegt, den ich von weißen Rosen umrankt haben möchte. Ich konnte sie günstig als kleine Pflanze erstehen, sie wächst vorzüglich und blüht sehr schön und reichlich.

Blühende Rose, mein weißer Engel,
trägst stolz Deine Blüten auf starkem Stengel,
verbreitest Deinen lieblich süßen Duft
in warm geschwängerter Sommerluft.

© mercisbilderseite.blogspot.com

Montag, 11. Juni 2012

Eine Pfingstrose ....

die zum ersten Mal blüht. Ich habe sie vor fünf Jahren als kleinen Setzling in einem Supermarkt für 99 Cent gekauft. Die Blätter kamen jedes Jahr aber die Blüten erst jetzt. Und es waren auch gleich vier Blüten. Ich habe mich unheimlich darüber gefreut.
Pfingstrose

Samstag, 26. Mai 2012

Ein frohes Pfingstfest ....



wünsche ich allen meinen Besuchern! Dazu ein kleines Gedicht!

Der auf Taubenflügeln schwebend,
Als die Welt ihr Sein empfing,
Allbefruchtend, allbelebend
Über den Gewässern hing -

Liebend sinkst du jetzt hernieder
Auf die bräutlich schöne Flur;
Deinem Hauche schlagen wieder
Alle Pulse der Natur.

Wogend durch der Schöpfung Räume,
Warm durchdringend Stein und Erz,
Weckend alle Lebenskeime
Senkst du dich ins Menschenherz.

Walle, walle, Geist der Liebe,
Unaufhaltsam, froh und frei,
Dass ein jeder unsrer Triebe,
Strahlend, wie sein Urquell, sei.

Max von Schenkendorf
Pfingstrose

Sonntag, 13. Mai 2012

Viel Freude am Muttertag ....


wünsche ich allen Müttern!

"Mutter hat immer nur Arbeit und Plag',
kennt keine Ruhe bei Nacht und bei Tag.
Heut' ging sie fort! Darum helft alle drei:
Heut' kochen wir für die Mutter den Brei!"

Milch nimmt der Walter, das Mehl rührt er an.
Dann kommt der Zucker und Zimt noch dran;
Pfeffer, ein bißchen, ein klein wenig Salz,
Muskat und Senf und ein Löffelchen Schmalz.

Essig ein Spritzerchen muß noch hinein
Kakaopulver schmeckt herrlich und fein.
Nun wird gerührt und der Brei gekocht.
"Horcht! Hat's nicht g'rad an der Türe gepocht?"

"Komm, liebe Mutter, der Tisch ist gedeckt!
Ja, du wirst staunen, wie gut es dir schmeckt,
und was du für tüchtige Köchinnen hast;
heut' bist du bei uns Kindern zu Gast."

Mutter probiert und beinah wird ihr schlecht.
"Fehlt was am Brei? Ist etwas nicht recht?"
Da lacht die Mutter, spricht mahnend dabei:
"Ja, viele Köche verderben den Brei!"

Autor Unbekannt

Freitag, 4. Mai 2012

Ein Gedicht zum Muttertag ....


„Mutter“ ist der schönste Name,
auf dem weiten Erdengrund.
Zärtlich, oft wird er gerufen,
leise aus der Kinder Mund.

Leise nur wird er gesprochen,
wenn bang und traurig ist das Herz.
Hilfesuchend, oft gerufen,
wenn dich drückt die Not, der Schmerz.

Wenn die Mutter ist dann selber,
von der Arbeit müd’ und alt,
der Muttername bleibe heilig,
dann denk zurück und gib ihr Halt.

Behütet, beschützt ein Leben lang,
drum sag ich heut am Muttertag,
für Deine Güte und Treue,
hab Dank, hab Dank.

Autor unbekannt


Sonntag, 29. April 2012

Bald ist Muttertag ....


und da braucht man sicher das eine oder andere Gedicht. Ich habe hier ein schönes Gedicht gefunden.

Eine Mutter haben, die dich ganz versteht,
die wie eine Freundin mit durchs Leben geht,
die mit treuem Herzen um ihr Liebes bangt
und mit heißem Sehnen nach dem Glück verlangt,
die an ihres Kindes schönste Zukunft glaubt,
das ist Himmelssegen über deinem Haupt!

Eine Mutter haben, der dein Herz vertraut,
die mit gütigen Augen auf dein Leben schaut,
wenn die Welt so schnöde, herzlos dich verstößt,
die mit milden Herzen deine Fehler löst,
die, trotz allem Kummer, dennoch an dich glaubt,
das ist Himmelssegen über deinem Haupt!

Halt das Glück mit beiden Händen lind und weich,
Denn nicht alle Menschen sind an Glück so reich!
Eine Mutter haben, die dich ganz versteht,
Die wie eine Freunden mit durchs Leben geht,
Das ist Himmelssegen! Liebe sät sie aus,
Halte sie in Ehren übers Grab hinaus!

Autor unbekannt


Sonntag, 22. April 2012

Das Leben ....


Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.

Samuel Butler



Samstag, 14. April 2012

Die Dummheit ....

Der Klügere gibt nach!
Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

Maria von Ebner-Eschenbach






Montag, 9. April 2012

Ostermontag ....


Ostern ist zwar schon vorbei,
Also dies kein Osterei;
Doch wer sagt, es sei kein Segen,
Wenn im Mai die Hasen legen?
Aus der Pfanne, aus dem Schmalz
Schmeckt ein Eilein jedenfalls,
Und kurzum, mich tät's gaudieren,
Dir dies Ei zu präsentieren,
Und zugleich tät es mich kitzeln.
Dir ein Rätsel drauf zu kritzeln.

Die Sophisten und die Pfaffen
Stritten sich mit viel Geschrei:
Was hat Gott zuerst erschaffen,
Wohl die Henne? wohl das Ei?
Wäre das so schwer zu losen?
Erstlich ward ein Ei erdacht:
Doch weil noch kein Huhn gewesen,
Schatz, so hat's der Has gebracht.

Eduard Mörike



Sonntag, 8. April 2012

Das Osterhäslein ....


Drunten an der Gartenmauer
hab' ich sehn das Häslein lauern.
eins, zwei, drei: legt's ein Ei,
lang wird's nimmer dauern.

Kinder, lasst uns niederducken!
Seht ihr's ängstlich um sich gucken?
Ei, da hüpft's und dort schlüpft's
durch die Mauerlucken.

Und nun sucht in allen Ecken,
wo die schönsten Eier stecken,
rot und blau, und grün und grau
und mit Marmorflecken.

Friedrich Güll


Samstag, 7. April 2012

Das Osterei ....


Hei, juchhei! Kommt herbei!
Suchen wir das Osterei!
Immerfort, hier und dort
und an jedem Ort!

Ist es noch so gut versteckt,
endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei! Dort ein Ei!
Bald sind's zwei und drei!

Wer nicht blind, der gewinnt
einen schönen Fund geschwind.
Eier blau, rot und grau
kommen bald zur Schau.

Und ich sag's, es bleibt dabei,
gern such ich ein Osterei:
Zu gering ist kein Ding,
selbst kein Pfifferling.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben


Freitag, 6. April 2012

Das Osterhäschen ....


Osterhäschen dort im Grase
Wackelschwänzchen, Schnuppernase.
Mit den langen braunen Ohren
hat ein Osterei verloren.
Zwischen Blumen sehe ich es liegen
Osterhäschen kann ich´ s kriegen?

Volksgut



Donnerstag, 5. April 2012

Zur Osterzeit ....


Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,
zur Osterzeit jetzt fröhlich ist.
Jetzt grünet, was nur grünen kann,
die Bäum` zu blühen fangen an.

So singen jetzt die Vögel all.
Jetzt singt und klingt die Nachtigall.
Der Sonnenschein jetzt kommt herein
und gibt der Welt ein` neuen Schein.

Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,
zur Osterzeit jetzt fröhlich ist.

Friedrich Spee von Langenfeld



Montag, 2. April 2012

Ein Gedicht zu Ostern ....


Unterm Schirme, tief im Tann,
hab ich heut gelegen,
durch die schweren Zweige rann
reicher Sommerregen.

Plötzlich rauscht das nasse Gras -
stille! Nicht gemuckt!
Mir zur Seite duckt
sich ein junger Has.

Dummes Häschen,
bist du blind?
Hat dein Näschen
keinen Wind?

Doch das Häschen, unbewegt,
nutzt, was ihm beschieden,
Ohren, weit zurückgelegt,
Miene, schlau zufrieden.

Ohne Atem lieg ich fast,
laß die Mücken sitzen;
still besieht mein kleiner Gast
meine Stiefelspitzen...

Um uns beide - tropf - tropf - tropf -
traut eintönig Rauschen...
Auf dem Schirmdach - klopf - klopf - klopf...
Und wir lauschen... lauschen...

Wunderwürzig kommt ein Duft
durch den Wald geflogen;
Häschen schnuppert in die Luft,
fühlt sich fortgezogen;

Schiebt gemächlich seitwärts, macht
Männchen aller Ecken...
Herzlich hab ich aufgelacht
Ei, der wilde Schrecken!

Christian Morgenstern


Sonntag, 1. April 2012

Ostergedicht ....


Des Nachts im Traum auf grünem Rasen
beschenken Paul die Osterhasen.
Zwei Eier legen sie gewandt
ihm auf den Arm und unter die Hand.
Am Himmel steht der Mond und denkt:
Ich werde nicht so schön beschenkt.

Christian Morgenstern



Glück ....


Glück ist, das Schöne zu sehn,
aber auch den Nächsten verstehn.
Glück ist, ein Lachen geben,
eines zu erhalten, ein grosser Segen.

Glück ist, Freunde die zu uns stehn,
die unser Handeln auch verstehn.
Glück ist, wenn man sich freuen kann,
und zwar oft, nicht irgendwann.

Glück ist, viel Liebe zu spüren,
viel empfinden, bei jedem berühren.
Glück ist, die Tränen laufen lassen,
traurig sein zu können, ohne hassen.

Glück ist, Wärme zu empfinden,
trotz Kälte, Geborgenheit zu finden.
Glück ist, ein Ziel vor sich zu haben,
sich auch an kaum mögliches zu wagen.

Glück ist, vergessen zu können,
nicht dem Gestern nachzurennen.
Glück ist, dass man das Glück sieht,
weil's jeden Tag geschieht.

Autor unbekannt

Tulpen


Dienstag, 20. März 2012

Heute ist Frühlingsanfang ....


genau um 6.14 Uhr beginnt der Frühling. Das heißt, heute ist der Tag gleich lang wie die Nacht. Jeden Tag wird es jetzt etwas länger hell bleiben. Das geht bis zum Sommeranfang am 21. Juni, da haben wir dann den längsten Tag des Jahres.
Hier im Norden haben wir um diese Zeit dann die hellen Nächte. Da wird es nie ganz stockdunkel! Ich liebe diese Zeit und kenne es erst, seit ich hier im Norden leben.
Aber nun genießen wir erst einmal den Frühling mit seiner erwachenden Natur! Laut Wettervorhersage soll es ja jetzt jeden Tag etwas wärmer werden. Heute war es bei uns nicht sehr frühlingshaft. Die Sonne schaute schon mal zwischen den Wolken hervor aber es war recht windig. Es kann also nur noch besser werden.

Lila Krokus

Weißer Krokus seitlich

Weißer Krokus von oben

Sonntag, 18. März 2012

Frühlingsahnen ....


Wohlig merken unsre Sinne
Nun den Frühling allgemach,
Denn es trauft aus jeder Rinne,
Und es tropft von jedem Dach.


Leise regt sich im Theater
Dieser Welt ein Liebeston;
Nächtens schreien viele Kater,
Und der Hase rammelt schon.


So auch uns ergreift die Glieder
Wundersame Lebenskraft;
Selbst solide Seifensieder
Fühlen ihren Knospensaft.


Treibet das Geschäft der Paarung!
Lasset der Natur den Lauf!
Denn ihr wisset aus Erfahrung,
Einmal hört es leider auf.

Ludwig Thoma 

Ahorn

Waldschonung

Samstag, 17. März 2012

Frühlingsgrüße ....

aus Mecklenburg Vorpommern!
Weißer Krokus

Gelber Krokus

Lila Krokus

Weißer Krokus mit Schmetterling

Donnerstag, 8. März 2012

Internationaler Frauentag ....

und darum wünsche ich allen Frauen auf unserer Welt einen wunderschönen Tag!
Für die Frauen dieser Welt































Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag,
durch all die dunklen Küchen und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne uns‘re arme Welt zu kosen,
und jeder hört uns singen: Brot und Rosen

Wenn wir zusammen geh‘n kämpfen wir auch für den Mann
weil unbemuttert kein Mensch auf die Erde kommen kann.
Und wenn ein Leben mehr ist, als nur Arbeit Schweiss und Bauch,
woll'n wir mehr, gebt uns das Leben, doch gebt die Rosen auch!

Wenn wir zusammen geh‘n, geh‘n uns‘re Toten mit,
ihr ungehörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied,
sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst erschöpft nie Ruh,
drum kämpfen wir ums Brot, und um die Rosen dazu.

Wenn wir zusammen geh‘n, kommt mit uns ein bessrer Tag.
Die Menschen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag.
Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Grossen!
Her mit dem ganzen Leben: Brot und Rosen!


Philip S. Foner: The Industrial Workers of the World 1905-1917, New York 1997
Fred Thompson/John Bekken: The Industrial Workers of the World. Ist First 100 Years, Cincinati 2006


Dienstag, 6. März 2012

Schneeglöckchen ....


’s war doch wie ein leises Singen
In dem Garten heute nacht,
Wie wenn laue Lüfte gingen:
"Süße Glöcklein, nun erwacht,

Denn die warme Zeit wir bringen,
Eh’s noch jemand hat gedacht." -
’s war kein Singen, ’s war ein Küssen,
Rührt’ die stillen Glöcklein sacht,

Daß sie alle tönen müssen
Von der künftgen bunten Pracht.
Ach, sie konntens nicht erwarten,
Aber weiß  vom letzten Schnee

War noch immer Feld und Garten,
Und sie sanken um vor Weh.
So schon manche Dichter streckten
Sangesmüde sich hinab,
Und der Frühling, den sie weckten,
Rauschet über ihrem Grab.

Joseph Freiherr von Eichendorff

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen


Mittwoch, 29. Februar 2012

Frühling übers Jahr ....


Das Beet schon lockert 
Sich's in die Höh' 
Da wanken Glöckchen 
So weiß wie Schnee; 

Safran entfaltet 
Gewaltg'e Glut, 
Smaragden keimt es 
und keimt wie Glut. 

Primeln stolzieren 
So naseweis, 
Schalkhafte Veilchen 
Versteckt mit Fleiß; 

Was auch noch alles 
Da regt und webt, 
Genug, der Frühling 
Er wirkt und lebt.

Johann Wolfgang von Goethe
Schneeglöckchen unter einem Baum im Wald



Montag, 20. Februar 2012

Ein Europa, von Menschen für Menschen ....

für eine vereinte Welt!

Vor ein paar Tagen hat mich eine sehr nette Französin angeschrieben und seither sind wir täglich in Kontakt. Ich habe nur kleine Kenntnisse in der französischen Sprache. Aber wir schrieben auf englisch und was man nicht versteht, da gibt es ja auch Übersetzungen. Eigentlich klappt alles ganz gut.

Chris hat eine neue Seite geschaffen, die weltweit Menschen zusammen bringen will, die sich austauschen. Ob es nun Politik ist oder andere Dinge, die man austauschen kann. Ich bin ganz begeistert von dieser Idee!
So möchte ich einfach meine Freunde und Leser darauf aufmerksam machen und darauf hinweisen. Man kann seinen Blog unter dieser Seite in der entsprechenden Kategorie eintragen:

http://world-directory-sweetmelody.blogspot.com/

Wer Hilfe braucht, kann sich gerne an mich wenden oder direkt an Chris. Ich würde mich freuen, wenn Ihr regen Gebrauch davon macht. In der Zeit des globalen Denkens, sollten sich die Bürger dieser Welt zusammen tun und sich austauschen.

Hier könnt Ihr direkt mit Chris kommunizieren!


Dienstag, 14. Februar 2012

Schönen Valentinstag ....




In Traumes Bann

Sinnverwirrend schön sind deine Rosen,
so betäubend ist ihr süßer Duft.
Flüsternd raunt es wie ein heimlich Kosen
durch die sengend schwüle Sommerluft.

Schlummertrunken streck ich meine Glieder,
tief beseligt noch im Traumesbann…
Küsse dir die müden Augenlider –
Was ein Traum heraufbeschwören kann!

Und ich fühle dich in meiner Nähe
schattenhaft – und doch so lebenswarm!
Ganz in eins verschmelzend –
ich vergehe
selig, liebestoll in deinem Arm!

Else Galen-Gube